Pflegeregress: Auswirkung für Alle

Pflegeregress: Auswirkung für Alle
Warum 200 Millionen Euro nur die Spitze des Pflege-Eisbergs sind

Eine interessante Analyse von Agenda Austria:

Die Abschaffung des Pflegeregresses zieht eine Finanzierungslücke nach sich. Wer die Kosten genauer betrachtet, stellt fest: Die wahren Probleme sind viel größer und liegen woanders.

Der Staat greift künftig nicht mehr auf das Privatvermögen von pflegebedürftigen Personen zu, um einen Teil der Pflegekosten zu decken. Dadurch ist natürlich eine Finanzierungslücke entstanden und auch eine Diskussion darüber, wie diese zu schließen sei. Die Lücke beträgt etwa 200 Millionen Euro. Wer sich genauer ansieht, wie Pflegeleistungen finanziert werden, kommt jedoch zum Schluss: Das ist nur die Spitze des Pflege-Eisbergs.Zuletzt gaben Bund und Länder zusammengerechnet 5,03 Milliarden Euro für Pflege aus – Tendenz steigend. Diese große Summe setzt sich aus zahlreichen Einzelposten zusammen. Weil die genaue Aufsplittung die Gefahr von Kopfsausen birgt, zeigt unsere Grafik eine vereinfachte Darstellung:Größter einzelner Posten ist also das Pflegegeld, das vom Bund bezahlt wird. Diesen Zuschuss erhalten etwa 454.000 pflegebedürftige Österreicher, das sind rund fünf Prozent der Bevölkerung. Die Länder geben am meisten Geld für stationäre Dienste aus, also z.B. Pflegeheime oder betreutes Wohnen....

Zum Orgiginalartikel: https://www.agenda-austria.at/pflegeregress-nur-spitze-des-pflege-eisbergs/

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