Das Umlagesystem beweist schon seit fast 100 Jahren, dass es ziemlich stabil ist.

Das Umlagesystem beweist schon seit fast 100 Jahren, dass es ziemlich stabil ist.
Immer wieder wird argumentiert, dass eine Kritik am Umlagesystem fehl am Platz ist, da "es ja schon seit 100 Jahren funktioniere"
Gastkommentar von Walter Worresch, Obmann des Vereins der Pensionsbeitragszahler Österreichs

Wenn sich etwas in der Vergangenheit bewährt hat, dann muss es auch in der Zukunft funktionieren

Ein aktueller Leserbeitrag auf der Website von "der Standard.at " (http://derstandard.at/2000009861653/Pensionszuschuss-knapp-60-Millionen-ueber-Plan) zeigt wieder einmal, wie wenig große Teile der Bevölkerung das Wesen des Umlageverfahrens verstanden haben: "Das Umlagesystem beweist schon seit fast 100 Jahren, dass es ziemlich stabil ist." Eine Kritik daran sei also nicht angebracht.

Dazu eine kleine Geschichte:

In New York gibt es in den Hochhäusern, bevor man das Dach betreten kann eine Warnung:
"Betreten bei starkem Wind verboten. Lebensgefahr!"
Ein Tourist ignoriert diese Warnung, wird prompt von einer Windböe erfasst und über das Dach geschleudert.  
Er stürzt also den Wolkenkratzer hinunter… und wie er so beim 10. Stockwerk vorbeikommt sagt er zu sich: "Ich weiß gar nicht, was daran gefährlich sein soll… bis jetzt ist ja gar nix passiert"

Nette Geschichte, oder?
Ob sie aber wirklich von allen verstanden wird?

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