Das Problem des Umlageverfahrens

Das Problem des Umlageverfahrens

Der Haken im System!  Lesen Sie, warum es keine Lösung geben kann!

Die Zeit unseres Ruhestandes könnte so schön sein...

Ein nie mehr endender Urlaub. Endlich Zeit, seinen Hobbies nachzugehen und das Leben zu genießen. Dinge zu tun, die man schon immer tun wollte...

Man hat es sich schließlich ja auch verdient, nach einem arbeitsreichen Leben.

Aber es wird ganz anders kommen!

Vor uns liegt eine Zeit der Altersarmut, welche weite Kreise der Bevölkerung betreffen wird. Auch - und vielleicht gerade jene Schichten, die nie damit rechnen würden.

Das unbekannte Problem

Allgemein bekannt ist, dass die staatlichen Pensionen mittels des sog. „Umlagesystems“ finanziert werden. Den Wenigsten ist jedoch die Auswirkung dieser Finanzierungssystematik bewusst!

„Umlagesystem“ bedeutet, dass die  Pensionsversicherungsbeiträge, die von der beruflich aktiven Bevölkerungsgruppe bezahlt werden, direkt an die Pensionsbezieher ausbezahlt werden, also „umgelegt“ werden.

Ob dieses System funktioniert ist einzig und alleine davon abhängig, wie viel an Beiträgen einbezahlt wird – und wie hoch der Kapitalbedarf für die Auszahlung der aktuellen Pensionen ist. Vereinfacht gesagt, kann man das Funktionieren des Systems auf das Verhältnis von „Beitragszahlern“ zu „Leistungsempfängern“ reduzieren. D.h. wie viele Beitragszahler müssen für die Pension eines Leistungsempfängers aufkommen.

Alle Diskussionen über „erworbene Rechte“, bereits einbezahlte Beiträge („Ich habe das ganze Leben ja einbezahlt!“) etc. sind aus der Sichtweise der Betroffenen durchaus verständlich – aber vollkommen sinnlos!

In einigen, wenigen Jahren, werden wir ein Verhältnis, Beitragszahlern zu Pensionsbeziehern, von 1:1 erreicht haben. D.h., EIN Beitragszahler muss für die Pension EINES Pensionisten aufkommen.

Überlegen Sie doch selbst:

Sie müssten für den Lebensunterhalt eines weiteren Menschen zu 100% aufkommen: für dessen Miete, Strom- Heizungskosten, Lebensmittel, Kleidung, Urlaub, KFZ-Kosten etc.

Wie hoch wäre der Beitrag, den Sie dafür leisten könnten? Wichtiger ist fast die Frage: Wie hoch wäre der Beitrag, den Sie bereit wären, dafür zu leisten? Könnte diese Person, für deren Lebensunterhalt sie aufkommen müssen, davon leben? Menschenwürdig leben?

Sie sind heute unter 55 Jahre alt?

Wie alt sind Sie heute? Wenn Sie unter 55 (!) Jahre alt sind, dann hat dieses Beispiel einen entscheidenden Schönheitsfehler! SIE befinden sich nämlich NICHT in der Situation des „Zahlers“, sondern in der Situation des „Empfängers“. D.h., Sie werden davon abhängig sein, wie viel diejenigen, die zu diesem Zeitpunkt die Beiträge entrichten, bereit sein werden (und fähig sein werden) zu bezahlen.

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